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LAST BUT NOT LEAST!

Das ist er also. Mein letzter Eintrag. Wie schnell die Zeit vergeht...Das hat wahrscheinlich aber auch damit zu tun, dass ich die gesamte Woche ueber recht geschaeftig war. Womit? Richtig. Autoverkauf.Nachdem der Automarkt ja eher weniger erfolgreich gelaufen ist, hatte ich insgesamt noch einige Nachrichten und Anrufe bekommen, jedoch alle ohne nennenswerte Ergebnisse. Angeschaut habe ich mir das ganze dann bis Dienstag, dann stand fuer mich fest, dass es zum Haendler gehen wuerde. Also ging's am Dienstag Nachmittag zur "Auckland City Mission", einer Wohltaetigkeitsorganisation fuer Obdachlose und Beduerftige, um dort meine Campingausruestung loszuwerden. Die haben sich natuerlich ziemlich ueber meine ganzen Sache gefreut und nach zehn Minuten war ein Auto ratz leer. Alles was blieb waren sieben Sitze, ein Kanister Motoroel und eine CD...Danach fuhr ich dann zum Hostel zurueck, um schonmal die Adresse des Autohaendlers rauszusuchen und alles soweit fertig zu machen. Abends kam dann nochmal eine Sms, der Interessent wollte sich am naechsten Morgen mit mir treffen, ich stimmte zu, machte mir aber keine grossen Hoffnungen. Erstmal zurecht. Ich wartete eine halbe Stunde, rief zweimal bei Mister Sowieso an, erreichte aber niemanden. Leicht gefrustet fuhr ich dann in mein naechstes Hostel 10 km entfernt. Gegen Mittag kam dann nochmal eine Nachricht mit einer Entschuldigung und dem Vorschlag, sich am fruehen Nachmittag nochmal zu treffen. Gesagt, getan. Dann war er auch da - Chi, 22 jahre jung, Chinese aus HongKong, der momentan am arbeiten ist und im Sommer durch's Land reisen moechte. Schade nur, dass ich genau EINEN VERDAMMTEN TAG VORHER MEIN GESAMTES CAMPINGZEUG WEGGEBRACHT HABE! Aber gut.Er kam, war dann auch nur geschlagene 20 Minuten zu spaet. Ich kutschierte ihn zwei Runden um den Block, erklaerte ihm alles wichtige und machte deutlich, dass wenn er kaufinteressiert sei, speatestens am Folgetag zusagen muestte. Er versprach, sich am naechsten Tag zu melden und ich wartete. Am naechsten Morgen hatte ich dann auch tatsaechlich die Nachricht, dass er morgens mit seinem Kumpel vorbeikommen wuerde, um das Auto in der Werkstatt checken zu lassen. Sie kamen, 30 Minuten zu spaet aber immerhin. Nach fuenf Telefonaten hatten wir dann auch tatsaechlich eine Werkstatt gefunden. Wir fuhren hin, liessen meinen Dicken dort und setzten uns in's Cafe nebenan. Nach einer Stunde gingen wir dann wieder zurueck, das Ergebnis: Ein minimales Oelleck, ein kaputtes Bremslicht und ein anstehender Oelwechsel. Ansonsten: "Ein top Auto".Chi kaufte mein Auto. Er hatte das Geld direkt schon bar dabeigehabt. Der Rest war einfach: Ich schleifte die beiden dann also erstmal zur Bank, um das Geld auf mein Konto einzuzahlen, danach ging es nebenan in die Post, um die Besitztuemerschaft umzutragen, dann zum Auto, Schluesseluebergabe, winke winke.Auch wenn ich am Ende etwas betroffen war, war ich doch froh, dass ich jetzt endlich ein neues zu Hause fuer meinen Dicken gefunden zu haben. Ich musste nicht zum Haendler, hatte einen neuen Backpacker gefunden und am Ende tatsaechlich noch ein bisschen Geld wiederbekommen. Top.Am naechsten Morgen machte ich mich dann komplett tiefenentspannt mit Sack und Pack auf den Weg Richtung Innenstadt, um mir die letzten Tage nochmal die volle Droehnung Auckland City/ Queen Street zu geben. Yay. Das Hostel war dasselbe, wie ein halbes Jahr zuvor und immer noch genauso ranzig. Naja, nur drei Naechte. Ich hatte jetzt also noch ein letztes Wochenende in Neuseeland und eigentlich nicht viel geplant. Ich hatte mir lediglich ein Ticket fuer die Auffuehrung eines Shakesspeare Stueckes gefauft. Das ganze fand statt im eigens errichtet "Pop-Up Globe", einem originalgetreuem Nachbau von Shakespeares rundem Theater (uebringens dem ersten Runden Theater der Geschichte). Bei dem Stueck handelte es sich um "The Twelth Night", einer Komoedie die ueber eine Zeit von drei Stunden aufgefuehrt wurde. Ich hatte ein Ticket fuer den "Yard", also dem Platz direkt vor der Buehne. Definitiv die richtige Entscheidung! Die Auffuehrung war unglaublich! Die gesamte Atmossphaere war einfach toll, die Darsteller wahnsinnig gut. Die Kostueme waren fantastisch und insgesamt war es eine unglaublich gute Schauspielkunst. Wenn ich daran zurueckdenke, schleicht sich mir direkt wieder ein Laecheln auf die Lippen. Wow.Am Sonntag hatte ich keine Plaene. Zuerst war ich am ueberlegen, die Faehre auf die andere Seite des Hafens nach Devonport zu nehmen, konnte mich aber nicht so recht motivieren. Und wie ich so durch die Stadt getrollt bin, streiften meine Wege Wege wieder das Globe.Am Ende loeste ich ein Ticket fuer den Klasssiker "Romeo and Juliet" fuer $10 an der Kasse. Wenn mich jetzt jemand fragen wuerde, welches Stueck ich besser fand - ich wuesste keine Antwort. Waehrend "The Twelth Night" eine Komoedie war, schlug "Romeo und Juliet" als Tragoedie ziemlich dagegen. Ich fand es aber vor allem interessant, die gleichen Schauspieler in so unterschiedlichen Rollen zu sehen. Trotzdem gin auch hier der Humor nicht so ganz verloren. Auch dieses Mal war das ganze wieder unglaublich authentisch und publikumsnah gespielt, sodass die drei Stunden stehen kein wirkliches Problem waren. Es war einfach klasse! Ich bin so froh, einen so tollen Abschluss fuer meine Reise gehabt zu haben. Thank you!Und jetzt ist Montag Mittag, 12:15 Uhr. In 5 Stunden kann ich einchecken, in guten 8 Stunden geht mein Flug. Zurueck. Nach Deutschland. Nach Hause. Ich kann nur immer wieder sagen, dass es sich fuer mich oft noch anfuehlt, als wenn ich gestern erst zu Hause losgeflogen bin...Meine Zeit hier am anderen Ende der Welt ist jetzt um, mein Abenteuer vorbei. Alles was bleibt sind 24 Stunden Flug. Yay.24 Stunden Flug und eines noch zu sagen: Danke.Danke Neuseeland, fuer alles, was ich hier erlebt, gesehen und gelernt habe.Danke an meinen unfassbar verrueckten Travelmate und meine Freundin Melissa fuer eine klasse Zeit.Danke an all die Menschen, die ich hier kennengelernt habe, zu denen ich immer wieder zurueckkommen kann.Aber auch danke nach Hause, an meine Familie und meine Freunde.Vor allem an meine Eltern, die in jeder Sekunde hinter mir standen und an meine beiden Omas - meine treue Fangemeinde.Ich habe es nie, zu keiner einzigen Sekunde bereut, mutig gewesen zu sein. Losgezogen zu sein, ganz allein, hierher - an's andere Ende der Welt. All das hier war eine DER Zeiten meines Lebens, ich habe es geschafft. I did it! Yeah!Also, mein Flug geht bald, wir sehen uns dann ; )Bis dahin noch ein letztes Mal:All the best, take care,Ann~
2.5.16 02:08
 


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