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NEUER EINTRAG!

Und da bin ich wieder! Mein letzter Eintrag kam ja noch von der Suedinsel, die ich jetzt aber schon seit knappen zwei Wochen hinter mir gelassen habe. Kurz bevor ich die Faehre gebucht hatte, habe ich es aber tatsaechlich noch geschafft, einen Abestecher in die Marlborough Sounds zu machen. Die Gegend ganz im Norden der Insel ist total schoen und auf einem meiner Tageswanderungen durch die Buchten bin ich auf kaum einen andern Menschen gestossen. Nachdem ich dann wieder zurueck in der Zivilisation war, hatte ich mir noch einen Drehort von dem zweiten Hobbitfilm angesehen, fuer die, die sich auskennen: Stichpunkt Faesser-Szene. Natuerlich sah der Fluss dann doch irgendwie ganz anders aus, der Campingplatz daneben war aber recht nett - abgesehen von den Sandfliegen. Nachdem ich ja relativ unzerbissen ueber die Suedinsel gekommen war, habe ich mir als Abschiedsgeschenk gleich zehn Bisse auf einmal abgeholt. Yaay! Es macht manchmal soo viel Spass, draussen zu leben.Am 24. Februar hatte ich dann fuer den Folgetag meine Faehre gebucht, den letzten Tag in Picton habe ich dafuer genutzt einfach ein bisschen durch die Gegend zu bummeln und den Faehren zuzuschauen.Am 25. ging es dann morgens fuer mich und "meinen Dicken" auf die Faehre, 3 1/2 Stunden spaeter waren wir dann auch schon wieder in Wellington. Die Ueberfahrt war dieses Mal weniger windig und schaukelig, die Sicht war perfekt. Aber sobald wir dann im Hafen von Wellington waren, war es auch schon wieder ordentlich am pusten. Nach dem Motto: "Welcome back in der zweitwindigsten Hauptstadt der Welt!". In der City war ich dann nur 1 1/2 Tage, im Prinzip hatte ich ja schon viel vor meiner Ueberfahrt auf die Suedinsel gesehen. Und ich hatte ja auch noch ein weiteres Ziel: Gary und Linda fuer ein paar Tage besuchen und mal wieder den Luxus von Bett, Kueche, Couch und Fernseher geniessen. Direkt zum Empfang gab es erstmal ein schoenes BBQ mit ein paar Freunden von den beiden. Eigentlich ein echt lustiger Abend an dem u.A. ueber die Qualitaet von Brot und Wuerstchen dirskutiert wurde. Bei den beiden war ich dann insgesamt nochmal 3 1/2 Tage, in der Zeit habe ich dasselbe Unkraut rausgerupft wie vor zwei Monaten schon und ordentlich Gebrauch vom Hauseigenen Netflix gemacht. Vor allem mit Gary habe ich mich sofort wieder super verstanden (irgendwie hatte es sich so angefuehlt, als ob ich nur 2 Wochen weggewesen waere), es war wirklich witzig. Aber irgendwie konnte ich ja auch nicht ewig dortbleiben und zu einer totalen Couchpotatoe verfallen, also ging es fuer mich weiter die Kueste rauf, naechster Stop Whanganui. Die Stadt: unspektakulaer, die Gegend drum herum: naja. Es grenzt dort ein Nationalpark an durch den der "Whanganui River" fliesst, Hauptaktivitatet besteht hier aus Kayaken. Nein, ich hatte keine Lust darauf, ein Kayak zu mieten, also bin ich einfach die Parallelstrasse raufgefahren. Angeblich soll das Ganze ja mega schoen sein, die 79 km wurden aber regelmaessig durch Baustellen unterbrochen, sehr nervig. Ausserdem war ich am Ende leicht pikiert, weil permanent ohne jede Vorwarnung irgendwelche Krater auf der Strasse aufgetaucht sind, sodass mein Dicker immer mal wieder gut einen mitbekommen hat, maeh! Aber irgendwann hat ja auch die letzte Schotterpiste im Hinterland ein Ende und so war ich dann tatsaechlich irgendwann wieder auf dem Statehighway 4. Ich hatte mich kurz vorher dazu entschieden, nochmal einen Stopp im Tongariro Nationalpark zu machen um dort den "Tongariro Northern Circuit" zu laufen, eine Wanderung die ueber vier Tage geht. Die Rechnung hatte ich allerdings ohne die Beruecksichtigung der immernoch andauernden Hauptsaison gemacht, sprich: alle Huetten ausgebucht. Aber: Ich bin ja flexibel. Also habe ich mich fuer nur eine Nacht in der letzten Huette des Tracks eingemietet, sprich an Tag eins vom Dorf zur Huette und an Tag zwei den selben Weg wieder zurueck.Am naechsten Morgen habe ich mich dann um Punkt 9 Uhr auf den Weg gemacht. Ich konnte das ganze relativ entspannt angehen, weil die Entfernung nur 14,2 km betrug. Das Wetter war perfekt, Sonne, nicht zu kalt und nicht zu warm, nur ein bisschen Wind. Nach 2 1/2 Stunden war ich dann an meinem ersten moeglichen Abstecher - den Tama Lakes. Es sind zwei Seen, die auf unterschiedlicher Hoehe liegen. Weil der erste ganz nett aussah beschloss ich also, den angrenzenden Ascheberg raufzukraxeln, um mir auch den zweiten anzuschauen. Vor allem fuer die Aussicht ueber den Park hatte sich der Aufstieg schon gelohnt. Nach einer kurzen Lunchpause ging es dann fuer mich in die zweite Haelfte des Walks, Endziel: "Waihohonu Hut". Mir wurde vorher schon mitgeteilt, dass es sich bei der Huette um eine der neuesten in dem Park handele, dementsprechend war alles gut in Schuss -  und extrem gross. Mein "Schlafzimmer" bestand aus einer Art Stockbett das unten so wie oben jeweils Platz fuer 8 Wanderer bot. Zum Glueck war ich frueh genug, um noch einen Platz an der Wand ergattern zu koennen. Der Abend war ganz nett. Nachdem die Huettenrangerin uns alle begruesst hatte und wir uns alle gegenseitig vorgestellt hatten, kam ich mit einer gemischten Gruppe aus Hollaenderinnen, Kiwis und einem tschechischen Paerchen in Kontakt. Man unterhielt sich ganz gut aber weil am naechsten Morgen alle frueh weiterwollten, war es ein recht kurzer Abend. Muede vom tag war ich eigentlich gar nicht, trotzdem hatte auch ich mich dann recht zeitig abgelegt. Schlafen? Fehlanzeige. Um halb 11 entschieden sich noch zwei Herren spontan dazu, draussen zu naechtigen, sprich: Tuer auf und mit einem Haufen Rabatz erstmal zwei Matrazen nach draussen zerren. Gott sei Dank lief das Projekt Umzug relativ schnell ueber die Buehne und es war wieder ruhig. Bis eine Voelkerwanderung zur Toilette losging. Scheinbar hatten 80% der Beteiligten das Prinzip von einer Tuerklinke noch nicht ganz verinnerlicht, im Minutentakt schlug also die Tuer zu. Der Lautstaerke nach zu urteilen war es auch eher eine Elefantenherde, die durch den Flur taperte. Irgendwann war es dann wieder ruhig. Bis zwei Matratzen weiter das Geschnarche losging. Im Stillen zaehlte ich darauf, das eine der Nachbarinnen mal ihre Freundin anpieken wuerde aber falsch gedacht. Meine gehoffte Ruhestifterin raschelte fuenf Minuten in ihrem Backpack rum, um sich dann ganz entspannt Ohrenspoesel in die Ohren zu stecken. Danke dafuer. Tatsaechlich schaffte ich es dann irgendwann einzudoesen, um schlussendlich noch gefuehlt etliche Male in der Nacht wieder aufzuwachen. Am naechsten Morgen stand ich dann leicht geraedert wieder auf und nach einem kurzen Fruehstueck ging es fuer mich auf den Rueckweg zum Dorf. Die Strecke zog sich zwar etwas hin, insgesamt hatte ich aber wieder super Wetter und genoss den Park und die Stille. Gegen Mittag war ich dann wieder an meinem Auto und fuhr noch kurz zum Mt. Ruapehu rauf, dem hoechsten Berg im Nationalpark und einem weiteren Herr der Ringe- Drehort. Die Aussicht war super, der Kaffee auch. Und dann war ich auch schon wieder auf dem Weg raus aus dem Nationalpark. Insgesamt muss ich sagen, dass sich der Trip und vor allem der Track (trotz einer leicht gestoerten Nacht) echt gelohnt hatte. Das Wetter war top und der Weg (unerwarteterweise) sehr menschenarm. Definitiv also nochmal eine schoene Aktivitaet auf meiner Reise.Mein Ziel fuer die Nacht hatte ich mir schon ausgeguckt: Wangamomona, eine eigene Republik mitten in Neuseeland die ziemlich genau auf halber Strecke des "Forgotten World Highway" liegt. Mit einem vollen Tank fuhr ich also Richtung Outback, und dann war ich auch schon auf dem dem besagten Highway. Ja, er macht seinem Namen alle Ehre, wobei ich der festen Ueberzeugung bin, dass so ziemlich jede zweite Strasse hier den Namen verdient haette. Anyway - die Fahrt war recht beschaulich, durch Regenwaelder und Tunnel, ueber Schotterstrassen und durch einen Haufen Kurven. Am fruehen Abend hatte ich mein Tagesziel dann auch erreicht und konnte mir nach zwei Tage schwitzen endlich eine heisse Dusche goennen -  herrlich. Ich hatte eigentlich schon den Verdacht, fuer die Nacht die einzige Besucherin auf dem Campinhgplatz zu sein, aber es trudelten dann doch noch ein paar Leute ein: zwei Freunde aus der Schweiz und ein Paerchen aus dem tiefsten Bayern. Spontan hockte ich mich dazu und hatte einen super Abend. Das Bier wurde geteilt (hihi) und obwohl ich teilweise doch extrem mit dem Akzent zu hadern hatte, war es echt lustig.Am naechsten Morgen ging es dann noch kurz am Hotel vorbei, um mir einen Stempel der Republik in meinen Reisepass druecken zu lassen und nach ein paar Kilometern hatte ich dann auch schon wieder neuseelaendischen Boden unter den Raedern. Im Prinzip bin dann den gesamen Tag gefahren, vom "Forgotten World Highway" zurueck auf die 4, um mich dann auf dem Surfhighway 45 Richtung New Plymouth aufzumachen. Und dan bin ich jetzt! Die Stadt ist extrem unspektakulaer und eigentlich wollte ich mich mal an den Aufstieg auf den Mt. Taranaki ranwagen, allerdings hat mich irgend so eine Plage schon wieder gestochen und mit einem dicken Fuss auf 2518m rauf, macht dann ja auch irgendwie keine Laune. PP. Naja, in den neachsten Tagen werde ich dann wohl Richtung Norden weiterziehen und dann bin ich ja auch schon bald wieder in Auckland. Danach geht es fuer mich noch in's Northland und dann heisst es auch schon in knappen 8 Wochen: Bye-bye New Zealand. Bid dahin liegen aber noch einen Haufen Kilometer zwischen mir und Endziel, ich lass' dann von mir hören, was ich noch unternehme. Also bis dann mal, all the bestCheers, Ann~

7.3.16 22:14
 


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