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Hello agin!

Da bin ich wieder! Irgendwie war das Wetter in den letzten Wochen einfach zu sommerlich, um meine Nachmittage in der Bibliothek zu verbringen und an meinem Blog weiterzutippen. Aber ich moechte euch dann ja doch irgendwie auf dem Laufenden halten, also ein neues Update der letzten Wochen:

 

Nach Dunedin war ich ja wie bereits erwaehnt wieder "alone on the road" und so ging es fuer mich weiter die Kueste rauf, naechster Stopp: Oamaru. Die Stadt ist eigentlich recht winzig, der kurze Zwischenstopp hat sich aber trotzdem voll gelohnt. Zum einen, weil ich ein erneutes Mal die seltenen "Gelb-Augen-Pinguine" beobachten konnte, zum anderen, weil dort ein gesamtes Viertel im viktorianischen Stil gebaut und erhalten wurde, hier spricht man auch von "Steampunk-HQ". Sprich: Haeuser sind im alten, viktorianischen Stil gebaut, die Menschen dort kleiden sich dieser Zeit entsprechen und man findet immer wieder Elemente der Dampf- und Zahnradmechanik. In den "Shops" findet man haufenweise alte Buecher, VHS-Kassetten, Schallplatten und restaurierte Moebel. Ich war voellig fasziniert von dieser kleinen eigenen Welt und die kurzen Gespraeche mit den Menschen dort waren recht witzig.

Danach fuehrte mich meine Reiseroute wieder in's Landesinnere, Stichwort Aoraki/ Mt. Cook. Mit 3724m Hoehe ist er der hoechste Berg Neuseelands und liegt mitten im gleichnamigen Nationalpark. Angedacht hatte ich einen Aufenthalt von zwei, hoechstens drei Tagen aber eigentlich war mit auf der Fahrt dorthin schon bewusst, dass ich wahrscheinlich mehr Zeit dort verbringen wuerde. Der Grund: nur kurze Zeit nachdem ich auf den State Highway 80 abbog, fuhr ich auch schon neben dem kristallklaren Wasser des Lake Pukaki entlang und nach einigen Kilometern zeigte sich dann auch schon (zuerst nur ganz schuechtern) die Spitze des "Wolkenkratzers". Ein echtes Postkartenbild: Strahlend blauer Himmel, rechts von mir der ebenso blaue Lake Pukaki, links von mir die Berge, vor mir die Strasse und in der Ferne Aoraki. Wahnsinn! Nachdem ich dann im Dorf vorort eingetroffen war, machte ich nur einen kurzen Abstecher zum Infocenter vor Ort und fuhr dann direkt runtre in's Tal, um mich auf den Wanderweg zum ersten Gletscher zu machen. Ein gelungener Start mit echt tollen Aussichten! Und so bin ich all die kleinen und grossen Wanderwege dort abgelaufen, bin an manchen Tagen durch das flache Tal gewandert und Anderen auf die angrenzenden Berge gestiegen. Letztendlich war ich dann vier Tage dort, was wahscheinlich auch an dem wahnsinnig tollen Wetter und dem super Camplingplatz lag, der sich direkt am Fuss des Berges befand. Und auch wenn ich die morgendliche Ruhe um sieben Uhr morgens dort sehr genossen hab, fand ich auch die Nachmittagszeit sehr amuesant -  wenn all die asiatischen Touristen in Scharen angereist sind, teilweise mit drei Kameras bestueckt. Und so war es eigentlich an der Tagesordnung, dass ich (wie alle Europaer, Kiwis und Amerikaner) in Short und Top geschwitzt hab, waehrend neben mir Asiaten in dicken Jacken mit Schal und Hut wanderten, da sie scheinbar etwas Panik vor der Sonneneinstrahlung hatten. Irgendwie hatte ich etwas Mitleid und wollte sie schon darauf aufmerksam machen, dass wir ja im Zeitalter der Sonnencreme leben, hielt mich dann aber doch zurueck. Jedem das seine...

Nach vier brillianten Tagen im Nationalpark machte ich mich dann also weiter Richtung Kueste, blieb aber noch fuer zwei Tage am Lake Tekapo haengen, der zusammen mit dem Lake Pukaki um die schoenere Wasserfarbe kaempfte - kristallklar und strahlend blau. Aber immer schoen vorsichtig - 9 Grad sind doch recht frostig ;D.

Der naechste Stopp war dann aber doch endlich die Kuste, wo ich meine Lebensmittelvorraete mal wieder auffuellen konnte und meiner Kleidung einen Waschmaschinengang goennen konnte. Da Timaru zwar eine sehr schoene Promenade hat aber leider auch nicht viel mehr ging es dann fuer mich in die "wrikliche Stadt", Christchurch. Nur kurz zu der Geschichte: ChCh liegt im Erdbebenzentrum, wurde und wird also regelmaessig erschuettert, jedoch  gibt es zwei "Hauptbeben" in der Geschichte der Stadt. Das erste Mal bebte die Erde am 4. September 2010, mit einer Staerke von 7,1 auf der Richterskala, das zweite Mal am 22. Februar mit einer Staerke von 6,3, dieses Mal war das Beben aber deutlich naeher am Stadtzentrum. Damals starben 185 Menschen mit zwanzig verschiedenen Nationalitaeten und die Auswirken sind heute noch deutlich sichtbar. Um eine Ueberblick ueber die Stadt zu bekommen, kaufte ich mir also an meinem ersten Tag ein Tramticket und fuhr ein bisschen durch die Stadt, bekam waehrenddessen viele interessante Informationen. Und irgendwie ist es schon beklemmend, wenn man die zerstoerte Kathedrale sieht, deren vergangene Schoenheit sich nur noch erahnen laesst. Wenn man sich weiter umschaut ist ueberall Baustelle, es werden neue Parkhaueser und Buerogebaeude errichtet, alte Gebaeude werde rapariert, viele sind jedoch geschlossen. Trotzdem merkt man deutlich, dass die Stadt und die Menschen dort nicht "tot" sind, dass versucht wird, der Stadt etwas von ihrem alten Glanz zurueckzugeben und neue Reize zu setzten. Ein neuer Reiz ist zum Beispiel die "ReStart City", die praktisch nur aus Containern besteht. Der erste Gedanke wandert jetzt wahrscheinlich in Richtung "grau, kalt und langweilig" aber eigentlich ist sie einer der lebhaftesten Orte der Stadt: Es gibt viele Shops und Cafes, alles ist bunt, viele Menschen geniessen unter Sonneschirmen Kaffee und Co. Und es gibt einen Fakt, den ich doch recht interessant fand: In gesamt Christchurch befinden sich die einzigen Bankgebaeude in der Containerstadt... Ansonsten war ein weiterer Hauptpunkt auf jeden Fall der riesige botanische Garten, der im Moment blueht und gruent und das angrenzende Canterbury Museum. Fuer mich ging es dann aber nocheinmal raus aus der Stadt, auf die kleine angrenzende Halbinsel, Banks Peninsula mit Hauptort "Akaroa". Dort bin ich einfach nur ein bisschen durch die Buchten gewandert und habe mich ein bisschen treiben lassen. Zwischenzeitlich hatte ich noch Gesellschaft von einer anderen Backpackerin bekommen und eigentlich war unser Plan dann, den Abend dort zusammen zu verbringen. Denkste! Mein Backpackerleben schlug mit voller Wucht zu! Eine Woche zuvor hatte ich naemlich in Kaikoura angerufen. Der Ort ist vor allem fuer seine Pottwale bekannt, die dort nah an der Kueste und so leicht zu sehen sind, jedoch leben dort auch die Dusky Dolphins. Und mit denen kann man dort schwimmen. Also wie gesagt: Ich hatte angerufen, eine Anfrage gestellt, die Antwort war, dass sie bis zwei Wochen im Vorraus ausgebucht seien. Ich hatte mich vorsichtshalber auf die Warteliste setzen lassen und dann auch erstmal nicht weiter daran gedachte. Bis zum besagten Tag in Akaroa, als mich das Buero anrief und mir mitteilte, dass am naechsten Morgen auf der 5:30 Uhr Faehre ein Platz freigeworden waere. Ohne weiter nachzudenken sagte ich zu und sprang zehn Minuten spaeter in's Auto. Aus "Heute fahr ich kein Auto mehr" hatte sich also innerhalb von ein paar Minuten ein "Ich fahre jetzt 260km nach Kaikoura" entwickelt. Und das ist irgendwie so einer der Hauptpunkte, warum ich mein Backpackerleben liebe (und manchmal auch nicht :D).

Anyway -  nach 3 1/2 Stunden Fahrt entlang der Kueste und durch die Berge war ich dann endlich an meinem Campingplatz fuer die Nacht kurz vor Kaikoura. Am naechsten Morgen (falls man es so nennen kann) klingelte mich mein Wecker dann um 4:30 Uhr aus dem Bett, um 5:00 Uhr stand ich beim "Dolphin Encounter" auf der Matte, gegen 6:00 verliessen wir mit den kleinen Faehren den Hafen. Und bevor wir auch nur den ersten Delfin sehen konnten, hatten wir schon einen atemberaubenden Sonnenaufgang. Und dann waren sie ploetzlich da, glaenzende Koerper, auf denen sich das rot der aufgehenden Sonne wiederspiegelte. Erst nur ein Paar und dann waren sie ueberall, neben dem Boot, etwas weiter entfernt, schwimmend und springend. Dann ging es fuer uns mit Taucheranzug, Schwimmflossen, Taucherbrille und Schnorchel ausgestattet in's Wasser. Es war unglaublich. Sie waren so nah, sind um einen herumgeschwommen, haben sich mit einem im Kreis gedreht - Wahnsinn. Vor allem wenn man bedenkt, dass sie komplett wild sind und auch nicht mit Futter o.Ae. angelockt werden. Wir hatten viel Zeit im Wasser, die Delfinschulen waren extrem gross (insgesamt waren es an dem Morgen wohl zwischen 200 und 300 Tiere), sodass man sich mit den anderen Tauchern kaum in die Quere gekommen ist - es war einfach eine wahnsinnig tolle Erfahrung. Am Ende hatte wir dann an Deck noch Zeit fuer ein paar Fotos, bevor es dann in den Hafen zurueckging. Und wie jedes Erlebnis noch so schoen sein kann, es gibt immer ein "Aber". Und so entpuppte sich unser "Aber" als Wind mit ziemlich starken Wellen, sodass am Ende 90% der Besatzung seekrank war, inklusive mir. Aber das war ein Opfer, dass ich jederzeit wieder bringen wuerde fuer so ein Erlebnis.

Die restliche Zeit in Kaikoura verbachte ich dann in der Umgebung und damit, den Kuesten Trail entlangzulaufen, wieder ein Walk, der sich wirklich lohnt. Und auch wenn Robben mittlerweile keine besonders spektakulaere Sichtung mehr darstellen, war ich doch ueberrascht, dass sie am Ende auf dem Parkplatz zwei Meter neben den Autos in der Sonne lagen :D. Man lernt ja irgendwie nie aus...

Vorgestern habe ich dann noch den Abstecher in's Landesinnere gemacht, zu den Hanmer Springs. Die Quellen sind den Uhreinwohnern Neuseelands heilig, da sie natuerlich entstaneden sind. Troztdem war ich aber irgendwie nicht so in Spa-Laune und war deshalb nur in dem angrenzenden Wald etwas unterwegs. Insgesamt eher semi-spannend (vor allem nach Kaikoura) und so bin ich gestern wieder zurueck und weiter hierher nach Blenheim. Die Post geht hier auch nicht ab, hauptsaechlich wird Wein angebaut, getrunken und verkauft. Aber ich braucht ein Reisebuero, weil ich mich dazu entschieden hab, mein Visum noch etwas weiter auszureizen, sprich: Rueckflug Anfang Mai. Ich hab jetzt also noch schoen viel Zeit und habe mit einem Blick auf die Karte festgestellt: Ich bin fast am Ende meiner Reise ueber die Suedinsel! Wie schnell die Zeit vergeht! Ich mache vielleicht noch einen kleinen Abstecher ueber Havelock und die Marlborough Sounds aber dann heisst es fuer mich in circa einer Woche: bye-bye Sueden, hello Wellington! Und auch wenn ich noch etwas Zeit ist, kann ich jetzt schon sagen: Die Zeit hier war echt toll - Ich hatte einen super Travelmate, tolle Erlebnisse und so viel mehr.

Aber es geht ja weiter und ich lasse es Euch dann wissen, wo ich mich so rumtreibe. Also -  take care, bis bald

Cheers, Ann~ 

19.2.16 23:40


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NEW ENTRY!

Unvermittelter Beginn: Nach Wanaka ging es fuer uns weiter nach Queenstown. In  meinem letzten Eintrag ist ja der Satz gefallen "mir steht alles offen". Interpretiert habe ich das ganze dann mit einem Klippensprung aus 109m Hoehe und einer Tagestour durch das Wildwasser eines Canyons. Ja, ich lebe noch! Aber von vorne: Montags  bin ich mit meinem Travelmate in der Erlebnishauptstadt eingetrudelt, danach haben wir uns erstmal einen Ueberblick verschafft. Das Herz der Stadt bildet im Prinzip die Shotover Street, an der man nach jedem Schritt eine andere Aktivitaet buchen kann - Jetboat, Paragliding, Canyoning, Skydiven, Canyonswing, Ziplining... Fuer mich stand schon die gesamte Zeit ueber fest, dass ich den Canyonswing und die Tour machen werde, sprich: rein in die Agenturen und erstmal buchen. Danach war ich um zwei Aktivitaeten reicher und mein bankingaccount ziemlich am durchhaengen. Aber: Wann ist man schonmal in einer Stadt wie dieser? Am Dienstag morgen ging es dann fuer mich auf die Canyontour. Start war das Buero in der City, von dort sind wir mit einem Kleinbus 1 1/2 Stunden raus aus der Stadt gefahren. Meine Truppe bestand aus einem hollaendischen Paerchen, einem weiteren Deutschen (haette mich auch gewundert, wenn nicht) und fuenf Koreanern. Im Routeburn Canyon angekommen haben wir uns dann umgezogen (Wetsuit, Wetshoes+Socks, Jacke, Helm und einen Gurt um sich beim Klettern zu sichern), um uns danach auf den halbstuendigen Fussweg raus zum Startpunkt aufzumachen. Vor Ort gab es noch ein paar Instruktionen von den Leitern, bevor es dann auch schon rein in's Wasser ging - rueckwaerts mit Kopf voran einen Felsen runterrutschen. Der Einstieg war schonmal... recht endrucksvoll. Und dann waren wir eigentlich die gesamte Zeit im Canyon, sprich: Felswaende rechts und links, man selber ist im Wasser, hangelt sich an rutschigen Felsen entlang, seilt sich ab oder springt verschiedene Vorspruenge und Wasserfaelle hinunter , um sich so den Weg zum Ende zu bahnen. Die Tour war echt atemberaubend, zum einen die Natur um einen herum, zum anderen, weil man doch immer wieder an seine Grenzen kommt, wenn man fuenf Meter tief springt oder sich mit Eigensicherung abseilt. Wir dann nach zwei bis drei Stunden wieder unten im Tal und haben insgesamt eine Strecke von 200 Hoehenmetern zuruechgelegt. Danach gab es erstmal Lunch, man hat alle Erlebnisse durchdiskutiert bevor es dann mit dem Bus wieder in die Stadt zurueckging. Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass der Tag echt der Hammer war und ich mich jederzeit wieder fuer so eine Tour entscheiden wuerde.

 

Nachdem ich mich dann in der Stadt in ein Hostel geschlichen hatte, um mir mal wieder den Luxus einer heissen Dusche zu goennen (wir wohnen ja in 99% der Faelle auf Campingplaetzen, auf denen es nur eine Trockentoilette gibt), war ich noch mit meinem Travelmate ein wenig in der Stadt unterwegs.

Zwei Tage spaeter ging es dann erneut mit dem Bus raus aus der Stadt, diesmal aber mit Melissa im Schlepptau und auch nur 15 Minuten entfernt. Stichwort: Canyonswing. Zur Aufklaerung: Canyonswing in Queenstown ist der hoechste Klippensprung der Welt mit 109m Hoehe. Nach einem freien Fall von 60m wird man dann von dem Seil aufgefangen und schwingt praktisch durch den Canyon. Mein Sprung war fuer morgens geplant, Melissa wollte dem ganzen aber nur aus sicherer Entfernung mit ihrer Kamera beiwohnen. Kommentar von einem Mitarbeiter dort: "She's the smart one". Waehrend sie sich also auf den Weg nach oben machte, blieb ich auf der Platform und waretet auf die anderen fuenf "Opfer". Bei den Talks die ich mit den anderen hatte kam dann irgendwann die Frage auf, ob ich denn ein zweites Mal springen wuerde, weil der Aufpreis so gering war. What a question! Ich hatte ja noch nichteinmal meinen ersten Sprung gemacht. Bevor ich weiter drueber nachdenken konnte, wurde ich dann aber durchgewunken und ohne weiter drueber nachzudenken bin ich dann einfach gesprungen. Rueckwaerts. Ich sag nur soviel: Das ging schon ganz gut ab. Als ich wieder oben war kam natuerlich die Frage, wie es denn aussehe mit Sprung Nummer zwei. Meine Antwort: "Yeah, why not?!" Sprung Nummer zwei ging dann vorwaerts, das Prinzip blieb das gleiche, das Gefuehl auch xD.

Am Ende habe ich dann Melissa wiedergetroffen, die froh war, dass ich mich nicht in den Selbstmord gestuerzt hatte. Als Resultat kann ich auch hierzu nur sagen: geile Erfahrung, jederzeit wieder. Tja, und dann war es auch schon Freitagabend. Und wie es sich so gehoert, waren wir beide ein bisschen in den Bars unterwegs. Ein perfekter Abschluss.

Ansonsten kann zu Queenstown sagen: Die Stadt ist total ueberfuellt mit chinesischen Touristen, an jeder Ecke gibt es Souveniershops und Infoshops extra auf Chinesisch. Die Stadt selber hat aber trotzem viel Charakter, mit haufenweise Bars, Cafes und Restaurants (die wir auch gut genutzt haben ^^). man fuehlt sich direkt wohl und total "mitten drin". Nachtleben hat man sieben Tage die Woche, Tagsueber gibt es praktisch nichts, was man nicht machen kann. Neben meinen beiden "ausgefallenen" Aktivitaeten waren wir beide natuerlich noch ein bisschen in der Natur drum herum untewegs, sind mit der Gondel auf den angrenzenden Berg rauf und haben uns danach noch eine Partie Minigolf geben, Resultat: Kein Blutvergiessen, da unentschieden.

 Nach einer Woche Queenstown hatte ich mich also weitesgehend ausgetobt und wir sind weitergefahren, naechstes Ziel: Fjordland, genauer gesagt Milford Sound. Wahnsinnig motiviert waren wir nicht, da es da unten zu 90% am regnen ist und man in jedem Reisefuehrer vor den Sandfliegen gewarnt wird. Aber: We are warriors! Wir haben also noch in Te Anau aufgetankt und eigekauft, bevor es dann raus in's Outback ging. Kein Handznetz, keine Tankstelle, nueschte. Welcome to nature! Wir hatten eine Faehre fuer den Milford Sound selber fuer den zweiten Tag gebucht, am ersten Tag standen die Walks an, die an den Highway grenzen. Das Wetter an Tag eins war eher durchwachsen, wolkenverhangen und etwas regnerisch. Trotzdem ist es ziemlich schwer, die atemberaubende Landschaft zu uebersehen. Berge, weite Ebenen, dichtes Buschland. Sehr eindrucksvoll! Am Tag zwei sind wir dann also zum Hafen, haben von dort aus unser Boot bestiegen. Das Wetter war perfekt mit ein paar Wolken und immer wieder Sonnenschein, die Fahrt war beeindruckend. Der Fjord endet natuerlich im Meer, auf dem Weg dorthin hatten wir super Aussichten auf die Berge und konnten sogar ein paar Robben sichten. Weiteres Highlight: Im Ticketpreis inbegriffen war ein OSaft und ein Baconsandwich *yum*. Gegen Mittag waren wir dann wieder im Hafen und haben den Rest des Tages damit verbracht, einen Teil des Kepler TRacks zu laufen, wprich wir sind auf 919m Hoehe raufgekraxelt. Die Sicht war vlt nicht die BEste, insgesamt konnten wir aber trotzdem einen Eindruck von der umliegenden Landschaft bekommen, die mein Bild vom Fjordland nur bestaetgt hat: unglaublich schoene Natur! Und weil es dann schon recht spaet war, haben wir uns dazu entschieden, noch eine weitere Nacht "draussen" zu bleiben. Im Endeffekt hatten wir also ueberraschend gutes Wetter und wurden von den Sanfliegen verschont. Glueck gehabt!

Am nachsten Morgen sind wir dann wieder nach Te Anau zurueck, von dort aus weiter nach Invercargill. Uns hat aber schon ein halber Tag in Invercargill gereicht, um festzustellen, dass es in der Stadt weder viel zu sehen noch zu tun gibt. Spontan haben wir uns dann also entschieden, am Folgetag in die Catlins runterzufahren, dem suedlichsten Teil der Suedinsel. Dort haben wir insgesamt drei Tage verbracht und konnten ziemlich viel an Meeresbewohnern sehen: verschiedene Robben, ein paar von den von Aussterben bedrohten Geldaugen Pinguinen und das Highlight: Hectordelfine. Der Umweg ueber die ganzen Schotterstrasen dort unten hat sich also definitv gelohnt!

Gemeinsam ging es dann fuer uns noch fuer einen Tag nach Dundin, bevor unsere gemeinsame Reisezeit dann um war. Melissa hatte in Invercargill einen Tauchgang mit einem weissen Hai gebucht und wollte sich danach in Queenstown auf Jobsuche begeben. Und auch wenn es natuerlich etwas schade war, sich nach sechs Wochen mit so vielen Erlebnissen voneinander zu trennen, kann ich nur sagen: Danke. Danke fuer die gemeinsame Zeit, danke, fuer alles was wir erlebt hatten und den Spass, den wir zusammen hatten und danke dafuer, dass ich jetzt eine Freundin aus Frankreich habe

So. Und nu' bin ich wieder alone on the road! War jetzt noch fuer zwei Tage in Dundin, gestern habe ich den Tag in Otago Peninsula verbracht. Ich habe zwar leider weder Pinguine noch Albatrosse gesehen, dafuer war es aber der wahnsinn in den Buchten und Duenenlandschaften unterwegs zu sein, ohne  kaum andere Menschen zu treffen. Heute habe ich den Tag damit verbracht, mir die Stadt nocheinmal etwas genauer anzusehen, sprich Museumsbesuch, Kirchenbesuche und allem anderen. Die Stadt ist sehr durch schottischen Einfluss gepraegt, sodass man zwischen den normalen Bauten immer wieder ein paar Sehenswerte hat.

Das war mein Update im Grossen und Ganzen. Ich mache mich dann heute oder morgen weiter die Kueste rauf, jetzt geht's erstmal in die "Public Art Gallery". Also, man hoert oder schreibt sich, bis dann~

Cheers, Ann

31.1.16 02:46


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